Schröpfen

Schröpfen regt das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Lymphfluss an.
Die Schröpfkopfbehandlung erfolgt hauptsächlich am Rücken. Hier liegen die Reflexzonen, deren Reizung korrespondierende innere Organe beeinflusst sowie die Energiebahnen (Meridiane) der Akupunktur.
Schmerzhafte Zonen der Haut sind für die Schröpfkopfbehandlung gleichzeitig Orte der Diagnostik wie auch der Therapie. Sie fallen auf als Härten, Verspannungen, Erhebungen oder Einsenkungen des Gewebes.
Es werden zwei Formen beim Schröpfen angewandt.
Welche Form ist abhängig davon, ob in der zu behandelnden Körperregion eine Blutarmut oder Blutfülle herrscht.

Trockenes Schröpfen

Hierbei wird ein Unterdruck erzeugt und die Haut ein wenig in den Schröpfkopf hineingesaugt. Dadurch kann es zur Bildung eines Hämatoms ( Blutergusses) kommen.

Blutiges Schröpfen

Das ist eine Kombination aus trockenem Schröpfen und einer künstlich herbeigeführten Blutung. Die zu behandelnde Zone wird in der Größe des dann verwendeten Schröpfkopfes mit einem „Schröpfschnäpper“ eingeritzt. Anschließend wird der Schröpfkopf aufgesetzt. So kann das Blut aus dem Gewebe abfließen.

Pulsationsmassage

Die Grundfunktion stellt das klassische Schröpfen mit stufenlos einstellbarem Vakuum dar. Diesem Vakuum können drei verschiedene Impulse überlagert werden.
Die Intensität der Impulse ist stufenlos einstellbar und richtet sich nach
der Therapieform und dem individuellen Empfinden.
Diese Kombinationstherapie ( Schröpfen und Massage) hat eine besondere Tiefenwirkung, so wird das Gewebe durch das klassische Schröpfen lokal besser mit Nährstoffen versorgt und durch den Impuls gleichzeitig bewegt. Dies hat zur Folge, dass während des Schröpfens, durch die Massagewirkung des Impulses, ein Transport der Körperflüssigkeiten stattfindet.

Nach dem Schröpfen empfindet der Patient in der Regel ein angenehmes Gefühl, da die energetischen Verhältnisse wieder ausgeglichen sind.